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Daytrading lernen: Schritt-für-Schritt Guide für Beginner

Wer mit dem Daytrading beginnen möchte, muss sehr diszipliniert sein. Vergleichbar ist dies mit einer sehr strengen Diät: Wer auf Kohlenhydrate am Abend verzichtet und keinen Cheat Day einlegt, hat eine gute Disziplin bewiesen. Diese Willensstärke ist auch im Trading notwendig, um kein Geld zu verlieren. Beim Daytrading geht es nämlich darum, spekulativ auf steigende oder fallende Kurse zu setzen und schnelle Renditen zu erwirtschaften. Klingt einfach und entspannt? Ist es aber nicht. Es benötigt eine durchgängige Betrachtung und Analyse der Märkte, um Daytrader zu werden. Wenn Sie sich das zutrauen, können Sie noch heute mit dem Daytrading starten. Wir zeigen Ihnen, wie.

In welche Assets kann ich investieren?

Als Daytrader investieren Sie normalerweise in CFDs auf verschiedene Anlageklassen. CFDs auf Aktien, Optionen oder Rohstoffe sind sehr beliebt, um Daytrading Aktivitäten auszuüben. Der Vorteil an CFDs ist, dass Sie auf das Steigen und Fallen von Kursen setzen. So können Sie nicht nur von Kurssteigerungen profitieren, sondern auch Schwankungen gewinnbringend für sich nutzen, sie müssen nur den richtigen Riecher haben. Um möglichst hohe Renditen zu erwirtschaften, nutzen Daytrader gerne die Gunst des Hebels, um die eigenen Gewinne, dank Multiplikatoreffekt, stark zu steigern. Das geht jedoch gleichwohl mit einem sehr hohen Verlustrisiko einher.

Aus diesem Grund investieren manche Daytrader auch gerne in Anlageklassen wie Aktien oder investieren direkt in den Forex Markt und setzen auf Währungsschwankungen. Ebenfalls kommen für Daytrader Zertifikate und der Kryptohandel infrage. Insbesondere der Handel mit Kryptowährungen ist noch relativ neu und Erfolg versprechend für Daytrader. Die Kurse von Kryptowährungen gelten als extrem volatil: perfekte Chancen genau hier Gewinne abzuschöpfen.

Wie viel Zeit wird für Daytrading benötigt?

Wer Daytrading lernen möchte, benötigt zunächst viel Zeit, um ein Gespür für Kursentwicklungen und einzelne Märkte zu erhalten. Sie sollten sich gut mit den Kursen auskennen und sich zunächst auf einzelne Märkte und Anlageklassen beschränken, bevor Sie zu viele Positionen eröffnen.

Wie der Name Daytrading bereits erahnen lässt, wird bei dieser Trading-Strategie immer in einem 24-Stunden-Intervall gehandelt. Die Positionen werden somit in den seltensten Fällen über Nacht gehalten. Stattdessen eröffnen Sie Kurse zu Börseneröffnung und schließen diese wieder, wenn die Börsen am selbigen Tag. Da die Börsen am Wochenende geschlossen haben, hat ein klassischer Daytrader sogar ein Wochenende und verfügt somit über einen normalen Arbeitsrhythmus. Nur die Arbeitszeit muss intensiver genutzt werden. Kleinste Schwankungen im Markt können über den eigenen Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

Eines muss man sich als Daytrader bewusst sein: Während der Partner immer Gewinn in Form von Gehalt von der Arbeit nach Hause bringt, können Sie entweder Gewinne erzielen oder hohe Verluste einbüßen. Für Erfolg gibt es keine Garantie. Gewinne können jedoch schnell einmal ein Durchschnittsgehalt übertrumpfen. Daytrading ist somit spekulativ, aber auch sehr attraktiv.

Wie kann ich mit dem Daytrading beginnen?

Wer mit dem Daytrading beginnen möchte, benötigt ein Depot bei einem Broker. Hier sollten Sie einen Broker auswählen, der seriös ist, gute Konditionen für Daytrader aufweist und über eine gute Handelsplattform verfügt. Daytrader handeln nämlich in der Regel direkt aus Charts heraus, da sie dort Markteintrittschancen, durch das Setzen von Indikatoren, am besten sehen können. Zudem können in Charts Stop-Loss und Take-Profits gesetzt werden – wichtige Gewinn- und Verlustgrenzen im Trading.

Ist die Brokerauswahl getroffen, sollten Beginner zunächst in einem Demo Account die eigene Strategie ausprobieren, um zu schauen, ob die eigene Strategie auch Früchte trägt. Darüber hinaus ist es immer empfehlenswert aktuelle Börsennews, Börsenbriefe und Blogbeiträge zu lesen, um up to date zu bleiben. Zudem besteht die Möglichkeit, anderen Tradern nach handeln und somit Copy Trading zu betreiben. In diesem Fall lassen Sie andere Börsenhändler denken und kopieren deren Trades, sie führen also nur noch die Käufe- und Verkäufe aus. Eine Garantie auf Erfolg gibt es jedoch auch hier nicht.

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