 Das Rathaus mit seinem einmaligen Fachwerkensemble markiert einer der schönsten Plätze Forchheims, der nun auch durch ein Café zum Verweilen einlädt. Es stammt aus dem 16. Jahrhundert und besitzt auf seiner Vorderseite lustige Schnitzereien. Im hinteren Teil des Rathauses befindet sich eine mächtige Wendeltreppe, deren Spindel aus einem einzigen Eichenstamm besteht.

Direkt dahinter schließt sich die Stadtpfarrkirche St. Martin an. Der 57 Meter hohe Turm überragt die Innenstadt. Erste Teile der Kirche stammen aus dem 12. Jahrhundert, gotische Umbauten erfolgten im 14. und 15. Jahrhundert, eine Barockisierung erfolgte Ende 1600.
Ein paar Meter weiter nach Osten finden wir die Marienkapelle, deren älteste Teile aus dem 12. Jahrhundert stammen. Sie wird auch "Schloßkapelle" genannt, weil man annimmt, da0 sie mit der "Kaiserpfalz" durch einen Gang in Verbindung war. Die heutige sogenannte "Kaiserpfalz" war allerdings nur ein Schloß der Bamberger Bischöfe, das im 14. Jahrhundert erbaut wurde. Bis in unsere Tage glaubte man, das Gebäude befindet sich an der Stelle einer Kaiserpfalz. So eine Pfalz ist zwar für Forchheim belegt, jedoch sind Standort und Aussehen bisher noch unbekannt. Die Gebäude der "Pfalz" beinhalten das Pfalzmuseum, das volkskundliche Gegenstände, prähistorische Funde aus der Umgebung Forchheims sowie Gemälde zeigt.
Direkt hinter der Pfalz schließen sich die Festungsanlagen im Stadtpark an. Von der bischöflichen Festung aus dem 16. Jahrhundert hat Forchheim zwar nur ein Drittel hehalten können, jedoch sind das gut erhaltene Nürnberger Tor und der Saltorturm vorhanden. In den unterirdischen Verteidigungsgängen, den Kasematten, finden auch Führungen statt. Die bis zu 14 Meter hohen Mauern wurden nie eingenommen, auch nicht durch die schwedische Belagerung im 30jährigen Krieg. Im Zuge der Altstadtsanierung wurde die Hauptstraße zur Fußgängerzone, die ein gemütliches Bummeln durch die Geschäftswelt ermöglicht. Ein kleines "Bächla" durchzieht die Hauptstraße. Die Gastronomie ist in bemerkenswerte Gebäude wie die Kammersmühle oder die Alte Wache eingezogen und beliebter Treffpunkt der Forchheimer.

Schon im 12. Jahrhundert wurden die Armen der Stadt durch Stiftungen versorgt. Das Katharinenspital und seine Spitalkriche aus dem 14. Jahrhundert zählt mit zu den malerischsten Gebäuden in der Forchheimer Altstadt. Noch heute ist das anschließende Spital ein Altenheim. 
Die Einrichtung der Klosterkirche mit benachbartem Kloster aus dem Ende des 17. Jahrhunderts ist zwar von außen sehr schlicht, bietet im Inneren aber eine unversehrt gebliebene Rokoko-Einrichtung. Im Zuge der Industrialisierung war es Ende des 19. Jahrhunderts auch nötig, eine evangelische Stadtpfarrkirche, die St.-Johannis-Kirche zu errichten. |