9. Der bereits beim vorstehenden Bild erwähnte Durchblick zum Salzhof wurde 1937 durch die Errichtung eines neuen zweiten Pfarrhauses geschlossen. Stadt und Festung waren ein Salzstapelort des Hochstifts Bamberg und zugleich Umschlagplatz für verschiedene Handelsgüter vor allem des Nord-Süd-Handelsweges, dem Straße und Regnitzfluß zur Verfügung standen. Nach einem Hinweis von 1693 sollten alljährlich große Mengen an Wein aus dem Westen auf dem Main bis Bamberg und von da auf dem Wasser- oder Landweg nach Forchheim geschafft werden, damit hier ein Austausch des Rebensaftes gegen bayerisches Salz aus dem Süden erfolge. Das mächtige Quadergebäude des Salzhofes entstand um 1710. Die prächtige barocke Schmuckfassade des Gebäudes von 1716 zurrechten Hand ist leider durch eine nüchterne Hausfront mit riesigen Schaufensterflächen ersetzt worden. |
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