67. Trotz Bahnverbindung nach Ebermannstadt seit 1891 fehlte noch eine Schienenverbindung zu den eigentlichen Luftkurorten der Fränkischen Schweiz. Dafür blühte das Fahrgeschäft der Lohnkutscher. Den bekanntesten Fahrbetrieb Forchheims besaß bis in die Zeit des Ersten Weltkrieges Wilhelm Eichinger, der in dem stattlichen Sandsteinquaderbau von 1799, Torstraße 2, wohnte. Neun Pferde standen bereit, und zahlreiche Wagen füllten die Remise, darunter ein Postwagen, ein Landauer und eine elegante Hochzeitskutsche. Allerhöchste Persönlichkeiten ließen sich von Posthalter Eichinger kutschieren, so der Bamberger Erzbischof, Prinzregent Luitpold und König Ludwig von Bayern. Die Aufnahme von 1895 zeigt Wilhelm Eichinger auf einem Landauer, und links vorne seine Tochter Petronella. |
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