61. Johann Dietrich Carl Kreul, am 6. August 1803 in Ansbach geboren, am 12. März 1867 in Forchheim, wo er seit 1842 als Hersteller von Malerfarben wirkte, gestorben, lebt besonders in der Künstlerfarbenfabrik C. Kreul an der Bayreuther Straße fort. Als Sohn des Pastell- und Miniaturmalers Johann Lorenz Kreul widmete auch er sich der Malkunst. 1843 verlegte er seine kurz vorher in Nürnberg begründete Malfarbenfabrik in die bisherige Marmelmühle zu Forchheim und bezog mit seinen drei Schwestern das Wohnhaus Ecke Bamberger Straße/Egloffsteinstraße, an dem nach seinem Ableben eine Gedenktafel angebracht wurde, die später ins 'Pfalzmuseum' kam nachdem das 'Kreul-haus' 1969 dem wachsenden Stadtverkehr weichen mußte. Kreuls Grabstätte im Forchheimer Friedhof war bereits 1940 aufgelassen worden.