52. Die 'Vestung Forchaimb' war nicht nur in architektonischer Hinsicht eine Besonderheit im süddeutschen Raum, sie stellte auch ein äußerst starkes Bollwerk dar, an dem bis ins 18. Jahrhundert herein gebaut und gebessert wurde, das im Dreißigjährigen Krieg nicht eingenommen werden konnte und eigentlich nur zweimal in mehrhundertjähriger Vergangenheit fremde Truppen hinter seinen Mauern sah: 1552, als der brandenburgische Markgraf Albrecht Alcibiades die 'führerlos gewordene Stadt' zu überrumpeln vermochte, und 1796, als den rückflutenden Franzosen die Festungsschlüssel freiwillig übergeben wurden. Noch 1875, da die Gesamtaufnahme der Festungsstadt entstand, war die Umwehrung völlig intakt, sie wurde erst hernach durch die Bürgerschaft selbst 'aufgerollt' und bis auf ein Drittel zerstört. |
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