51. Die vielbewunderten, gerne genutzten Parkanlagen und Naherholungsmöglichkeiten gab es früher, jeden­falls vor 1924 noch nicht, und man konnte sich bis dahin im Bereich des Festungsareals kaum erholungs-suchend bewegen. Vielleicht bot sich erst mit der Fertigstellung des Ludwig-Donau-Main-Kanals 1843 überhaupt die Gelegenheit, auf den den Wasserlauf be­gleitenden Treidelwegen etwas zu promenieren. Mit dem Ausbau des Geländes bei der früheren Dernbach­bastion begann 1924 der Gartenbauamtmann Hugo Post seine verdienstvolle Tätigkeit, doch die Krönung seiner nicht leichten, aber erfolgreichen Verschöne­rungsarbeiten bildete die mit dem Jahre 1952 ein­setzende Gestaltung des prächtigen Stadtparks entlang der Zwingerbastei im 35 Meter breiten Festungsgra­ben, einer bisher der Stadtgärtnerei dienenden Nutz­fläche (unser Bild).