50. Zu den spärlichen fotografischen Erinnerungen an die nach 1875 zerstörte 'Vestung Forchaimb' zählt eine Aufnahme jenes Mauerzuges, der noch bis 1926 als klägliche Ruine am Platz des späteren Zentralschulhauses ein recht verkommenes Dasein fristen durfte. Deutlich ist die bereits auf die Zeit zwischen 1552 und 1557 zurückreichende, heute verschwundene Mauerflanke zu sehen, die vordem die beiden Bastionen, das Petri- und das Philippiwerk, miteinander verband. Heute nimmt das Gelände in Bildmitte das 1927 entstandene und 1952 erweiterte einst größte Volksschulgebäude der Stadt ein. Die in der Aufnahme erkennbare Giebelwand mit dem anschließenden Mauerzug, die östliche Begren­zung des früheren Zeughauses, das einst Kriegsgerät für 10 000 Soldaten fassen konnte, wurde 1968 eingelegt.