46. Als 1969 das an der Ecke Dreikirchenstraße/Vogelstraße stehende, unscheinbare, als 'Torstoffelhaus' bekannte, seit Jahren aber unbewohnte Bauernhäuschen abgetragen wurde, da verschwand nur noch ein 'Schandfleck' aus dem Stadtteil. Ehemals war das Gebäude allerdings von einiger geschichtlicher Bedeutung für die Festung, als sich hier noch die Behausung des Wächters am Reuther Tor, des Torsperrers, befand, deren Geschichte bis 1608 zurückreicht, in welchem Jahre die Reuther-Tor-Bastei entstand. Als 1838 Forchheim die Festungseigenschaft verloren ging, gab es auch kein Tor mehr zu bewachen und auf- und abzuschließen. Das Wachhäuslein wechselte wiederholt seinen Besitzer, und 1870 erwarb es schließlich Christof Hoffmann aus Kersbach, den seine neuen Nachbarn kurz den 'Torstoffel' hießen. |
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