45. Die Aufnahme des Reuther Tores, die noch vor 1875 entstand, ist schon deswegen eine Kostbarkeit, weil sonst von den nach erfolgtem Übergang der Festungswerke aus staatlicher in städtische Hand im Jahre 1875 unbedachten und unnötigerweise zerstörten Basteien, Tore, Türme, Mauern und Gräben lediglich die von dem Forchheimer Amateurmaler Michael Kotz mit dem Pinsel festgehaltenen Erinnerungen auf die Nachwelt gekommen sind. An diesem Reuther Tor, das 1567 Fürstbischof Veit II. von Würtzburg erbauen hatte lassen, begann die Stadtverwaltung 1875 mit den Abbrucharbeiten, die schließlich durch die Jahre hin auf die übrigen Festungsteile übergriffen und zwei Drittel davon pietätlos vernichteten. |
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