43. Nach Eröffnung der Eisenbahnlinie Nürnberg-Forchheim-Bamberg am 15. Oktober 1844 führte der gesamte Fahr- und Fußgängerverkehr über die Bahngleise beim Bahnhofsgebäude; Schranken konnten den Übergang sperren, die jedoch nicht selten zu lange geschlossen gehalten wurden, so daß ungeduldi­ge Passanten regelwidrig unter diesen hindurchkrochen. Die Freigabe eines eisernen Fußgängersteges, der 'Reutherstraßenüberführung', am 21. Mai 1901 bedeutete eine wesentliche Verkehrserleichterung. Er bestand bis zum 28. November 1937, wo ihn eine neuangelegte Fußgänger-Unterführung ablöste. Im Hintergrund der noch aus der Zeit vor der Jahrhundertwende stammenden Postkarte ist die 1896 in neugotischem Stil erbaute evangelische St.-Johanniskirche zu sehen.