34. Der Marktplatz, den die Aufnahme von 1908 zeigt, ist nach wie vor der Ort regelmäßiger Schweine- und Tauben-, auch Christbaummärkte, war aber vordem die Stätte der monatlichen Viehmärkte, weshalb im Stadtplan von 1867 noch die Bezeichnungen 'Viehmarkt' und 'Schweinemarkt' (= er lag zur Bamberger Straße hin) zu lesen stehen. Zuvor aber füllte den weiten Platz ein 120 Meter langer und 45 Meter breiter Weiher aus, der der langgestreckten Form und seiner Lage beim 'Seelhaus' wegen 'Seelgraben' hieß und der städtischen Fischzucht diente. Nach einer Verordnung Fürstbischofs von Erthal mußte der Weiher 1788 aufgegeben und eingefüllt werden. Es bot sich Gelegenheit zur Anpflanzung einer Baumallee, die den gesamten Straßenzug begrenzte und ihm den Namen Alleestraße verlieh. |
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