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3. Höchstens noch im Namen läßt der Paradeplatz seine ehemalige repräsentative Bedeutung erkennen, von den acht, ehemals zwölf Jahrmarktstagen abgesehen, an denen er nach wie vor einen wichtigen Treffpunkt der Stadt- und Landbevölkerung darstellt. Inzwischen ist die Fläche zur stark genutzten Autoabstellgelegenheit geworden; jedoch ist die Einrichtung einer Tiefgarage vorgesehen. Bis 1748 war der fürstbischöfliche Aufmarschplatz, den ein offener Kanal umzog und ebenso durchquerte, mit Holzschranken eingefaßt. Im gleichen Jahre ließ der Stadtmagistrat achtzig Obstbäume 'zur Zierath und Nutzen' rundum setzen, sie jedoch später — wohl aus verständlichen Gründen — gegen fünfund-fünzig Linden austauschen. Die schönen Bäume sind inzwischen, bis auf wenige Veteranen, abgeholzt. Im Bildhintergrund erkennen wir die einstige fürstbischöfliche Stadtkommandantur, eine Schöpfung des Bamberger Architekten Johann Michael Küchel. |
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