25. Die um die Jahrhundertwende entstandene Postkarte zeigt die Alleestraße, als sie noch mit einer wohlgefälligen, recht schmückend wirkenden Doppelreihe gutentwickelter Rotdornbäume in dichter Aufeinanderfolge eingefaßt war. Die Bildmitte beherrscht die ehemalige 'Erlwein'sche Brauerei', das heutige Bräustübl, das anfänglich den repräsentativen Namen 'Schwarzer Adler' trug. Bereits auf das Jahr 1604 geht das prachtvolle freistehende Gebäude zurück, das gegenwärtig mit dem freigelegten Fachwerk noch weit einladender als auf der Karte wirkt. Das Anwesen beherbergte vor 370 Jahren einmal eine 'Festungsschmiede'. Auch das Satteldachhaus vorne rechts (Friseur Seubert) und das Giebelhaus (Waffen-Höhnlein) links vom Bräustübl zeigen sich jetzt ebenfalls wieder im alten Fach­werkgewand.