1848 schlug die Geburtsstunde der Brauerei Josef Greif. Doch der erste Brauer hieß nicht Greif, sondern Johann Neuner. Den Namen erhielt der Betrieb erst, weil Josef Greif, einer der Nachfolger, als besonders umsichtiger Unternehmer galt. Er hatte im Jahr 1928 den Eiskeller am König-Ludwigs-Kanal in Forchheim erworben und plante nach dem Zweiten Weltkrieg die Verlagerung seiner Brauerei in die Serlbacher Straße. "Die Verwirklichung seiner Pläne hat er nicht mehr erlebt, denn er starb 1952", erzählt Christian Schuster, heutiger Chef und einer der Nachkommen der Familie. Der Braumeister ist mit der Entwicklung bis heute sehr zufrieden, "es gab gute Umsatzsteigerungen und wir haben viel erneuert." Die Technik wurde komplett modernisiert, ein neues Sudhaus, sowie Gär- und Lagerkeller gebaut. 1998 feierte der Betrieb sein 150jähriges Jubiläum mit einem extra gebrauten "Jubel Spezial"-Bier. Daneben bietet die Brauerei Greif natürlich die ganze Palette des Gerstensafts an: Vom Hefeweizen über Lagerbier bis hin zu Edelpils und Annafestbier. "Und Radler gibt es bei uns auch", wirft Schuster ein. Die Zeit zwischen Mai und Mitte August hat der Juniorchef kaum ein freies Wochenende: "Feste, Feste, Feste", sagt er lachend. |