 Erbaut 1595 Braustätte seit 1783
Die Brauerei trägt den Namen des Wirtshauses, das einst in Forchheim stand. "Das gehörte mal Vorfahren meiner Familie", erklärt der Juniorchef Konrad Greif. Und da es den Brauereinamen "Greif" in Forchheim bereits gab, entschloß man sich eben für das Eichhorn als Namensgeber. Ins Wappen wurde dann beides integriert: das Eichhörnchen und der Greifvogel.
 Immerhin hat der Braumeister aber in den Akten des Archivs gekramt und dabei festgestellt, daß sich die Geschichte der Brauereistätte - natürlich mit wechselnden Besitzern - bis ins Jahr 1783 zurückverfolgen läßt. Fünf Sorten Bier entstehen in der Brauerei hinter dem schmucken Fachwerkhäuschen in der Bamberger Straße 9. "Aber das ist fast schon zuviel für uns", sagt Greif und seufzt leise. Kein Wunder, denn die Brauerei ist ein kleiner Zwei-Mann-Betrieb. Das bedeutet: Brauen, Einkauf, Ausfahren - alles machen Greif und sein Braumeister allein. Rund 2000 Hektoliter Gerstensaft werden dabei jährlich produziert, hinzu kommt nochmal so viel an nichtalkoholischen Getränken. Natürlich haben die Greifs auch am Annafest ihren Keller. Seit letztem Jahr wurde allerdings das Bier nicht mehr in Holzfässern ausgeschenkt. "Das rentiert sich nicht mehr", erklärt Greif. Hinzu kam, daß die Fässer innen mit sogenanntem Faßpech ausgekleidet waren. Beim Anstich ließ sich natürlich nicht vermeiden, daß Pech ins Innere bröselte. "Kenner wissen dies", meint Greif, "aber viele Auswärtige haben sich über den vermeintlichen Schmutz im Glas beschwert". Trotz der zusätzlichen Arbeit freut er sich jedoch schon auf das Fest: Rund ums Bier - das heißt für Greif: Arbeit und Hobby fallen zusammen.
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