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Annafestzug 5
Annafest


annafest

ANNAFEST 2010
vom 24.07.- 2.08.2010

23 Bierkeller 6 Musikbühnen 10 Tage 10 Nächte

Annafestauftakt:
Das Annafest beginnt am ersten Samstag gegen 14.30 Uhr mit einem Auftakt in der Innenstadt auf dem Rathausplatz. Schützen-, Musik-, Heimat- und Trachtenvereine treten hier auf, bevor sie im Anschluss gegen 15.30 Uhr zum Kellerwald ziehen. Dort sticht der Oberbürgermeister das erste Fass Bier an und dann gibt es Freibier solange der Vorrat reicht.

Großer Annfestzug:
Am Sonntag, den 25.07.10 um 13.00 Uhr findet der Große Annafestzug statt.

Öffnungszeiten des Annafestes:
Sa., 24.07.10 - 15.30 Uhr
So., 25.07.10, 01.08.10 - 11.00 Uhr
Mo. - Sa., 26.07.10 - 31.07.10, 02.08.10 - 13.00 Uhr



Die Annafest Geschichte:


Die Wurzeln des Festes sind nicht ganz klar, doch sicher waren drei Anlässe wichtig.

Am 26. Juli, dem Namenstag der "heiligen Anna", Schutzheilige von Forchheim, wallfahrten fromme Forchheimer ins Annakirchlein nach Unterweilersbach, wo der Heiligen im Jahre 1516 eine Kapelle geweiht worden war. Auf der Rückkehr der kräftezehrenden Wanderung machte man gerne Rast im Kellerwald und gönnte sich ein kühles Bier.

Ab dem Jahre 1840 fand das Hauptschießen der Schützengesellschaft Forchheim am 26. Juli im Bereich des Kellerwaldes statt.
Ab der Zeit des Dreißigjährigen Krieges (1618-48) wurden mehr und mehr Keller in den Felsen gegraben, um die konstante Temperatur von sechs bis zehn Grad Celsius zur Lagerung von Bier, Wein und Lebensmitteln auszunutzen. Im Jahre 1722 wurden bereits 42 Kellerinhaber, meist Wirte, Büttner und Brauer, erwähnt. 1801 zählte man 31 Keller und auch heute noch werden 28 historische Felsenkeller in Forchheim genutzt.

Der 340 m über dem Meeresspiegel befindliche und in östlicher Richtung Forchheims gelegene Kellerberg ist Teil der ausgedehnten Waldfläche "Bürgerwald" mit bis zu 200 Jahre alten Bäumen. Er wird von einem weit verzweigten, tief in den Rhätsandstein führenden Kellersystem durchzogen.

Vom Annafest werden heute während des 10-tägigen Festbetriebs bis zu 500.000 Besucher in den Kellerwald gelockt. Dabei bieten die über 30.000 Sitzplätze, welche sich über den Lagerkellern befinden, genügend Raum. Man sitzt bei Bier und deftigen Speisen mitten im Wald und von 13.00 bis 23.00 Uhr bieten die Tanzkapellen ein buntes Musikprogramm. Dazu gibt es eine Menge Schaubuden und Fahrgeschäfte, vom Riesenrad bis zum Kinderkarussell.
Wie auch bei anderen Veranstaltungen dieser Art, reist man am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln an. Der Spaziergang vom Bahnhof dauert etwa 10 Minuten.