Sportler, Training

Unsichtbares Training, Training, das im Schatten arbeitet

Für viele Jahre basiert das Konzept der Verbesserung unserer Leistung, sowohl körperlich als auch geistig, praktisch auf etwas so Grundlegendem wie dem Akkumulieren von Trainingseinheiten. Glücklicherweise haben sich die Zeiten zugunsten einer sportlichen Effizienz auf Leistungsniveau geändert.

Für viele, auch für mich selbst, und basierend auf dem Wissen, das ich als Sportler, Wissenschaftler und Trainer erworben habe, glaube ich, dass dieses Verbesserungssystem knapp und “lahm” ist, wenn wir den Grund für viele Reaktionen und Situationen wissen wollen, unter denen wir als Sportler durch unsere Trainingsmethoden während unseres gesamten Sportlebens leiden und leiden.

Das Training eines Athleten, so könnte man sagen, ist ein Zyklus, in dem neben einer körperlichen Vorbereitung zur Verbesserung unserer Leistung und / oder zur Entwicklung maximaler körperlicher Fähigkeiten, die Ruhe, verstanden als Erholungszeit, eine mehr als wichtige Rolle spielt und per Dekret festgelegt werden sollte, dass die Vorschriften eingehalten werden müssen. Dieser Teil des Trainings ist das, was im Sportfachjargon als unsichtbares Training bezeichnet wird, und es muss eine solche Synchronisation und Periodisierung zwischen Körperbewegung und Ruhe geben, als wäre es eine Schweizer Uhr. Du kannst es nicht sehen, aber du kannst es fühlen.

Neben der Notwendigkeit und Notwendigkeit für jeden Menschen wird die Ruhe an sich bei einem Sportler noch wichtiger. Während dieser Zeit aktiviert der Körper bestimmte regenerative Mechanismen, deren Funktionen unter anderem darin bestehen, geschädigte Muskelfasern zu reparieren, das Energieniveau wiederherzustellen und Anpassungen vorzunehmen, die versuchen, das durch das Training verursachte innere Ungleichgewicht auszugleichen. Dieser Aufwand, den der Organismus unternimmt, um unveränderlich zu bleiben, könnte als General Adaptation Syndrome (GAS) bezeichnet werden.

Daher und unter Berücksichtigung all dessen, was oben erklärt wurde, wäre es absurd, nur an die körperliche Belastung als den einzigen Weg zur Verbesserung unserer Leistung zu denken. Die Erholungszeit zwischen den einzelnen Serien sowie zwischen den einzelnen Trainingseinheiten ist unerlässlich, um unter anderem den intramuskulären Blutfluss wiederherzustellen, den Sauerstofftransport, der die Phosphokreatinreserven wiederherstellt (Molekül, das für die Speicherung der Energie verantwortlich ist, die der Muskel benötigt), und die Beseitigung von Stoffwechselabfällen, die bei der Anstrengung entstehen.

Bei der Festlegung von Ruhezeiten sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen, wie z.B.:

  • Die individuelle Fähigkeit, sich an den Stimulus anzupassen.
  • Lebensmittel
  • Ergänzende Therapien (Massage, Kryotherapie,….)

Die vorherige Last und die neue Trainingslast

Wie man sieht, stehen einige dieser Faktoren in direktem Zusammenhang mit den ganz besonderen Eigenschaften jedes Einzelnen. Deshalb ist und muss nicht nur das Training auf jedes einzelne abgestimmt werden, sondern auch der Rest.

Abhängig vom Niveau des Athleten und der Art der Belastung in Bezug auf Quantität und Qualität, wird der Rest eine oder andere Dauer haben. Wenn sie richtig eingestellt wären, würde unser Körper mit einer Anhebung dieser Mindestschwelle reagieren, um neuen, systematisch angewandten Reizen standzuhalten. Dieser Prozess wird als Superkompensation bezeichnet, ein Prinzip, nach dem der Körper seine Funktionsfähigkeit erhöht, um sich zu stellen und mit Garantien für das nächste Training von höherer Intensität zu überwinden.

Daher muss der Rest, abhängig von den verwendeten Reizen und der Kapazität des Einzelnen, eine gewisse Zeit dauern, damit der Organismus diese Überkompensation produzieren kann. So erfordert beispielsweise und grob gesagt eine aerobe Widerstandsarbeit eine Regeneration von 24 Stunden bis 36 Stunden, während eine anaerobe Widerstandsarbeit zwischen 48 und 72 Stunden dauert.

Vernachlässigen wir dagegen diese Ruhezeiten, laufen wir Gefahr, krank zu werden, Verletzungen durch Überanstrengung und vor allem eine Stagnation oder Leistungsabnahme zu erleiden. Dieser Zustand oder “Schlagloch” ist der so genannte Übertrainingszustand, aus dem wir alle fliehen wollen und nie leiden, und den wir später in einem anderen Artikel diskutieren werden.

Um also jede Situation zu vermeiden, die sich aus diesem Zustand ergibt, wäre das Ideal eine präventive Arbeit, die mehr als korrektiv ist, was die Periodisierung der Übung und den Rest betrifft, d.h. die angemessene Ruhezeit in jedes Trainingsprogramm einzubeziehen und nie zu denken, dass nicht zu trainieren gleichbedeutend ist mit nicht vorankommen.

Wie ich immer sage, trainiere ja, aber mit gutem Grund!

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